Für wen ist das Athletiktraining geeignet?

Anders als angenommen, kommt es im Athletiktraining weniger auf die körperliche Verfassung an als man allgemein annehmen möchte. Nach vielen Jahren Erfahrung als Coach ist uns bewusst, dass das Training (nicht) immer gleich ist, nur die Intensitäten ändern sich. So bleibt eine Kniebeuge eine Kniebeuge, auch im hohen Alter. Haben Sie heute schon eine gemacht? Nicht? Doch! Wetten?! Heute morgen auf der Toilette. Ohne Kniebeuge kommt niemand auf das stille Örtchen, oder?

Wer kann am Athletiktraining teilnehmen?

Unser Athletiktraining ist für jeden geeignet. Ja, richtig gelesen. Athletiktraining ist immer möglich, egal wie alt, groß oder klein, stark oder schwach man ist bzw. sich fühlt. Unser Athletiktraining zielt auf die alltägliche Athletik ab, Du wirst zum “Alltagsathleten“. Das bedeutet, dass Du fit wirst und beweglich, dass Du einen Wasserkasten tragen, mit Deinen Kindern toben und Ballspielen, mit Deinen Freunden wandern kannst, ohne das es Dich großartig anstrengen wird. Da wir in kleinen Gruppen trainieren, wird das Training in jeder Einheit individuell an die Fähigkeiten angepasst. Das hat den Vorteil, dass alle am Athletiktraining teilnehmen können – und sich die Trainings für die Einzelnen von euch  nur in den Intensitäten unterscheiden. Während der durchtrainierte Sportler beispielsweise Kniebeugen mit einer zusätzlichen Belastung von 50kg macht, wird der Anfänger eher sog. “Air-Squats” absolvieren, also Kniebeugen nur mit dem eigenen Körpergewicht. Alle Übungen im Athletiktraining sind individuell skalier- und anpassbar.

Wann findet das Athletiktraining statt?

Sie können je nach Wunsch an verschiedenen Kursen verteilt über die Woche teilnehmen. Jeder Kurs hat seinen individuellen Schwerpunkt. Mal mehr auf das Kettlebelltraining, mal auf die Langhantel oder auf Endurance. Grundsätzlich findest das Training immer von 18:45 bis 19:45 und von 19:45 bis 20:45 Uhr bei uns statt.

Athletiktraining oder Fitnesstraining?

Wir lieben die Bewegung und bieten Fitnesstraining an, dass etwas anders ist als man es “üblich” kennt, weshalb wir auch viel lieber von Athletiktraining sprechen. Bei uns suchst Du vergeblich Trainingsmaschinen. Frei nach dem Motto “Don´t use machines – become one” wirst Du unter professioneller Anleitung zunächst an die neu zu lernenden Bewegungen herangeführt. Wenn die Bewegungen von Dir einwandfrei ausgeführt werden (können), werden nach und nach entsprechend Deiner spezifischen motorischen und Deiner konditionellen, koordinativen Fähigkeiten die Wiederholungen erhöht. Aber nicht nur die Wiederholungszahl steigt an, auch die Varianz der Übungen, das bedeutet, dass Dein Training komplexer wird. Dies ist ein enormer Gewinn für Deinen gesamten Organismus! Hier gibt es ein einfaches aber eindrucksvolles Bild dazu: Athletiktraining und Bewegung Wie Du siehst, beginnt Bewegung erst wenn man es übertreibt, aber mal ehrlich, wer außer Spitzensportlern hat die Zeit und die Kraft jeden Tag viele Stunden zu trainieren?? Im nächsten Schritt wird dann externes Gewicht bspw. in Form von Langhantel, Kettlebell oder Hexagonalhantel bewegt. Du wirst sehen, dass geht schneller als Du denkst. Und genau diese Mischung macht unser Athletiktraining etwas anders und vorallem effektiver als Training an Geräten. Bei uns steht der Spaß an der Bewegung klar im Vordergrund, aber wir vergessen dabei nicht, dass nur außerhalb Deiner Komfortzone eine Anpassung Deines Organismus passiert. Unter diesem Hintergrund steht die gesamte Trainingsplanung für Dich und Deine Ziele. Mittlerweile hat das professionelle Athletiktraining Einzug bei fast allen Sportarten gehalten. Besonders im Profibereich ist das Training ohne Athletiktraining schon gar nicht mehr denkbar. Ob Bundesliga Fußballverein, Profigolfsportler oder Handball- mannschaft. Alle trainieren nach dem Prinzip des Athletiktrainings.

Athletiktraining für alle

Athletiktraining im AthletenClub beinhaltet die folgenden Komponenten: Kraft, Schnelligkeit, Koordination, Beweglichkeit und Ausdauer. Für die meisten Sportarten ist der Core, also die Bauch- und Rückenmuskulatur, sehr wichtig. Die meiste Kraft kommt aus dem Körperzentrum: ein harter Wurf beim Handball oder ein fester Schuss beim Fußball. Aber auch alltägliche Bewegungen wie den Wasserkasten aufnehmen und tragen, mit den Kindern oder den Enkel spielen und toben, kurz sprinten um den Bus noch zu bekommen oder wieder in den fünften Stock zu Fuß gehen. In der Regel sind bei sportlichen Aktivitäten nur eine Körperseite aktiv, wenn bspw. beim Fußball der Ball geschossen wird, beim Golf der Ball mit dem Schläger geschlagen oder beim Tennis der Aufschlag erfolgt. Das Training richtet sich also nicht wie im klassischen Fitnessstudio darauf aus, dass einzelne Muskelbereiche isoliert trainiert werden, sondern das ganze Muskelketten beansprucht werden. Dieses asymmetrische Training sorgt dafür, dass diagonalen Muskelketten im Körper trainiert werden. Beim Athletiktraining geht es um “höher, schneller, geschmeidiger und agiler”.  Beim Athletiktraining wird jeder schneller. stärker und beweglicher werden. Warum? Weil die Muskulatur, das Gewebe, die Sehnen und die Bänder darauf vorbereitet werden mit höheren Kräften umzugehen – beim Laufen, Springen, Werfen, Landen, Abstoppen, Richtung wechseln und so weiter. So dient Athletiktraining auch der Verletzungsprävention. Vordergründig geht es gerade bei Sportlern aber um höher, schneller, weiter: höher springen, schneller sprinten, weiter werfen! Aber bei allem “höher – weiter – schneller” lassen wir nicht unberücksichtigt, dass die Umsetzung für jeden Trainierenden bei uns für seinen individuellen Alltag das Maß aller Dinge ist.